Die Verdiales sind Varianten des Fandangos aus Málaga. Dennoch gehören sie nicht zu den Fandangoarten, deren Entstehung einzelnen Künstlern zugeschrieben wird. Juan Breva jedoch kreierte einen Cante, der heute als Bindeglied zwischen den volkstümlichen Verdiales und den Malaguenas - ebenfalls einer Fandangovariante - des Flamencos gilt.
Gesang argentinischer Herkunft, der mit der Zeit flamencisiert wurde und zu den Cantes ida y vuelta gehört.
Ursprünglich eine mittelalterliche Gedichtsform, heute aber ein Weihnachtslied, das es in vielen flamencisierten Formen gibt.
Ein folkloristischer Tanz und Gesang aus Andalusien im ¾ -Takt.
Der Begriff Zambra bezeichnete ursprünglich ein maurisches Fest, auf dem getanzt und musiziert wurde. Später dann wurde der Begriff übernommen für die Aufführungen der Gitanos am Sacromonte in Granada. Letztendlich wurde aus der Zambra ein Liedform, die nach Art des Flamenco gespielt wurde.
Eine Form des Fandangos aus der Gegend um Puente Genil in der Provinz Cordoba.
Stampfende Fußbewegung des Bailaors während des Tanzens, mit er trommelnde Geräusche erzeugt. Die Zapateados sollten von der Kraft des Bailaors zeugen und waren deshalb lange Zeit überwiegend den Männern vorbehalten.
Ein spanisches Singspiel, das sich an der Folklore orientiert.
Einerseits eine volkstümliche Form des Gesangs und des Tanzes, die sich vom 18. Jahrhundert bis zum 20. Jahrhundert großer Beliebtheit erfreute. Andererseits ein Volkslied, das von Federigo Garcia Lorca für Klavier modifiziert und gleich einem langsamen Tango vorgetragen wurde.