Lokale, die sich an den Cafés Cantates orientieren und in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts in Mode kamen. Auf den Bühnen dieser Lokale finden in der Regel Flamencovorstellungen statt.
Eine Form der Zapateados, bei der jedoch nur mit den Absätzen der Schuhe aufgetreten wird.
Flamencostil umstrittener Herkunft. Hier eine der Varianten: Der Tango folgt, für den Flamenco eher ungewöhnlich nicht einem Zwölfer-, sondern einem Viererrhythmus, ebenso wie der vom Tango abstammende Tiento, die aus Lateinamerika stammende Rumba und die Colombiana. Der Tango flamenco, der nichts (mehr) gemein hat mit den argentinischen Tangos, gehört zu den Cantes festos, den festlichen Gesängen. Zusammen mit der Siguiriya, der Soleá und der Toná bildet der Tango die vier Grundfesten des Flamenco.
Der Tanguillo ist eine humoristische, leichte und schnelle „Variante“ des Tangos.
Die Taranta ist eine Canta libre, d.h. sie besitzt keinen festen Compás. Sie stammt ursprünglich aus den Bergbaugebieten Andalusiens. Ihre Texte erzählen von Grubenarbeitern, Dunkelheit und Entbehrungen. Wird sie getanzt, dann handelt es sich um einen Taranto.
Dient dem Säger zum Einstimmen auf den Ton und ist eine Folge Lalias.
Eine Sequenz innerhalb des Gesangs, die zwar einem gesungenen Vers entspricht, aber von dem Vers der Copla abweichen kann.
Der Tiento hat sich aus dem Tango entwickelt, ist jedoch langsamer und getragener. Er erfordert - wie viele der getragenen Cantes – sowohl von dem Cantaor als auch von dem Bailaor wesentlich mehr Ausdrucksvermögen.
Die Tonadilla hat sich aus den gleichnamigen frühen Zwischenspielen des 18. Jahrhunderts in den Theatern entwickelt. Heute ist sie ein flamencisiertes Lied, das überwiegend der Unterhaltung dient.
Die Toná ist die älteste Form der Flamencogesänge. Sie wird ohne Begleitung (a palo seco) gesungen und nicht vertanzt. Sie ist ein sehr ernster und tiefer Gesang, beinahe wie ein archaisches Gebet.
Die Kunst des Gitarrenspiels.
Gesangimprovisation, die in Form eines Dialoges gehalten sind. Die Sänger treten dabei in einen Wettstreit, bei dem sie versuchen, sich gegenseitig zu überbieten.