Ein gebrochener Vers, bei dem es sich im Prinzip um einen um die Hälfte gekürzten achtsilbigen Vers handelt.
Ein beim Fandango eingesetzter fünfzeiliger Vers, wobei jedoch jeweils der erste oder der dritte Vers wiederholt werden, sodass ein sechszeiliger Vers entsteht.
Rasgueado, rasgueao, rasgueo
Eine der Falseta (Melodiepart der Gitarre) entgegenstehende Spieltechnik. Der Gitarrist übernimmt hier den Rhythmuspart, indem er die Finger fächerförmig über die Seiten gleiten lässt.
Bezeichnet zum Einen eine Spieltechnik auf der Gitarre, bei welcher der Gitarrist die beiden Bassseiten (E und A) verdreht und mit den Fingernägeln zupft. Der schlagähnliche Klang soll den einer Trommel imitieren. Zum Anderen bezeichnet Redoble einen kleinen, schnellen Zapateado, der ebenfalls an den Klang einer Trommel erinnert.
Eine warm und weich klingende männliche Stimme.
Gesang, Musik oder Tanz, welche/r den Abschluss eines Folge gleichartiger Stücke bildet.
Der raue bzw. spröde Klang einer Gitanostimme. Häufig wird das Wort synonym benutzt mit Duende.
Ballade in achtsilbigen Versen.
Stil bei Tanz, Gesang und Musik, über dessen Namensgebung unterschiedliche Meinungen herrschen. Die Einen glauben, der Name leite sich ab von dem Gitano „Romero el Tito“, die Anderen meinen, der Name stamme von einer bekannten Copla, die mit den Worten „Romera, ay mi Romera“ beginnt.
Ein mit den Verdiales verwandter Fandango aus der Region um Ronda in der Provinz Malaga.
Ein Tanz und Gesang lateinamerikanischer Herkunft. Eigentlich ist kubanische Rumba nie zu einem typischen Stil des Flamenco geworden - sie beschränkt sich im Bereich des Flamencos nur auf wenige Stücke -, obwohl sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Spanien zu einem ausgesprochen populären Tanz avancierte.