Nicht nur ein Zwischenruf, sondern auch ein Tanz des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Aufgrund der Namensgleichheit nimmt man an, dass die Bezeichnung des Tanzes sich von den Zwischenrufen, mit denen man die Künstler anfeuerte, ableitet.
Bühnenshows aus den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Sie wurden professionell aufgezogen und auf den Bühnen der Theater oder in den Arenen Spaniens gezeigt. Die Opera flamenca gilt als eine Art seichte, da kommerzielle Variante des Flamenco.
Andalusischer Begriff für die Kastagnetten, zwei durch ein Band verbundene Halbschalen meist aus Holz, die durch eine besondere Spieltechnik ein rhythmisches Klappern erzeugen. Obwohl die Kastagnetten häufig für ein für den Flamenco typisches Instrument gehalten werden, gehören sie eher zu der andalusischen Folklore.
Rhythmisches Händeklatschen, das den Tanz oder den Gesang begleitet. Die Schlagtechnik variiert: Normalerweise schlägt man den Fingern der einen Hand in die Handfläche der anderen, will man aber den Gesang nicht übertönen, so dämpft man den Klang, indem man beide Handflächen gegeneinander schlägt.
Allgemeine Bezeichnung der Gitanos für die Nicht-Gitanos.
Gesellschaften oder Vereine, in denen sich die Liebhaber des Flamenco zusammenschließen.
Die Petenera ist ein Gesang, der einem Aberglauben nach Unglück bringen soll und deshalb nur selten gesungen wird. Die Geschichte der Petenera erinnert ein wenig an die der Loreley. Ein schönes Mädchen namens Petenera, so sagt die Legende, soll von ihrem Liebhaber ermordet worden sein. Seit dem geht ihr Geist umher, um sich an den Männern zu rächen. Angeblich ist dieser Cante jüdischen Ursprungs, denn manch einer der Texte (Letra) spricht von einer schönen Jüdin, die in die Synagoge geht.
Bezeichnet einen volkstümlichen Gesang, der im 18. Jahrhundert entstanden ist. Seine moderne Form erinnert an die Cana.
Bezeichnet zum Einen eine bei den Falsetas angewandte Gitarrenspieltechnik, zum Anderen die lautlosen Fußbewegungen der Tänzer während einer Falseta.