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Der Baile intermedio tendiert nicht selten zum Baile grande, ist jedoch etwas bewegter und schneller. Wie nahe der Baile intermedio dem Baile grande kommt, liegt letztlich im Ermessen des Tänzers. Schließlich sollte man nicht vergessen, dass der Flamenco als Baille, Toque und Cante immer auch der Improvisation unterliegt. 1 Die Alegria Sie ist der festliche Tanz unter den Bailes flamenco. Sie ist im Prinzip wie Soléa ein typisch weiblicher Tanz, der aber mit einer stärkeren Betonung auf der Zapateado - der perkussionsartig trommelnden Fußtechnik - immer wieder auch von Männer getanzt wird. 2 Die Petenera Sie wird von den Gitanos nicht getanzt, denn sie gilt unter den Baile Flamencos als ein Tanz, der Unglück bringt. Als Cante erzählt Petenera die Geschichte einer rachsüchtigen Frau, die alle Männer ins Unglück stürzt. Doch nicht alle Bailaores und Bailaoras waren abergläubig und so entstanden immer mehr Choreographien zum Rhythmus der Petenera. 3 Der Tiento Er ist im Prinzip nichts weiter als eine verlangsamte Variante des Tangos, der wiederum häufig als Abschluss an eine Folge von Tientos anknüpft |