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Der Baile Grande zählt von der Interpretation her wohl zu schwierigsten Tänzen. Die Betonung in den Bewegungen liegt zugleich auf dem Oberkörper, den Armen und den Händen betonen. Im Gegensatz zu Tänzerin sind die Bewegungen des Tänzers weniger weich. Sein Tanz ist gradlinig und dennoch leidenschaftlich und kraftvoll. Der Abschluss einer Sequenz (Cierre) wird mit nicht zu langen Zapataedos getanzt, ebenso die Ankündigung einer neuen Sequenz (Llamada). Die Zapataedos sollen mit Gefühl getanzt werden und nicht bloß eine Zurschaustellung erlernter Technik sein. Besonders wirkungsvoll ist die kontrapunktische Betonung des Rhythmus durch die Contratiempos. zu den den Baile Grandes gehören die Soléa, der Taranto und die Siguiriya: 1 Die Soléa Sie gehört zu den wichtigsten Flamencotänzen und gilt als typischer Frauentanz. Zumeist wird sie mit der Bata de Cola, einem langen Schleppenkleid, getanzt. Die Soléa erreichte gegen Ende des 19. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. |
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