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4 Die Toná Die Toná ist die älteste Form der Flamencogesänge. Sie wird ohne Begleitung (a palo seco) und ohne Tanz gesungen. Sie ist ein sehr ernster und tiefer Gesang, beinahe wie ein archaisches Gebet. Zu den Gesängen der Toná gehören: Der Martinete, er wurde vor allem in den Schmiedewerkstätten gesungen. Sein Compás wurde durch den metallisch hämmernden Klang der auf die Ambosse einschlagenden Schmiedehämmer bestimmt. Seine Texte handeln von der schweren Arbeit in den Schmieden und sind weniger von religiöser Natur. Heute wird die Martinete - anders als die anderen Subgattungen der Toná - auch getanzt. Da sie aber keinen festen Compás hat, wird sie zu diesem Zweck meist im Rhythmus der Siguiriuya gesungen. Die Saeta, sie gehört zu der Gruppe der Toná. Auch ihre Texte sind ausschließlich religiöser Natur. Sie wird nur in einem bestimmten Zeitraum, nämlich in der Karwoche, der Semena santa, gesungen. Der Name Saeta soll soviel wie Pfeil bedeuten. Die Debla ist eine Unterform der Toná. Auch sie hat gebetsähnliche Züge, insbesondere durch ihre immer wiederkehrende Endung (Deblica bare) deren Bedeutung jedoch bis heute noch nicht genau erklärt ist. Man nimmt jedoch an, dass es aus der alten Sprache der Gitanos (Caló) stammen und „große Göttin“ bedeuten könnte. |
Inhalt:
Cante Aflamenco
Alborea
Cante Jondo |