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Bei
den Cante jondo handelt es sich um die tiefgehenden Gesänge (jondo = tief)
Gesänge des Flamenco. Insbesondere die religiös geprägten Gesänge wie die
Toná oder die Debla werden in diese Gruppe eingeordnet, doch auch die
Siguiriya und der Soleá gehören mit intensiven Texten und Melodien zu den
Cante jondo.
1
Soleá
„Die Königin des Flamencos“, so wird die Soleá, ein Gesang voller
Melancholie, oft genannt. Ihr Compás, der wie beinahe alle Compás des
Flamencos in zwölf Schlägen gezählt wird, ist ebenfalls recht
ungewöhnlich. Die Betonung, d.h. der Akzent liegt bei ihren einfachsten Compás jeweils auf dem dritten, sechsten, achten, zehnten und zwölften
Schlag (1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12). Auch die Soleá verlangt von dem
Sänger und dem Tänzer eine extreme Ausdruckkraft. Cana, Polo und Policana
werden als Unterarten der Soleá gesehen.
2
Taranta
Die Taranta ist eine Canta libre, d.h. sie besitzt keinen festen Compás.
Sie stammt ursprünglich aus den Bergbaugebieten Andalusiens. Ihre Texte
erzählen von Grubenarbeitern, Dunkelheit und Entbehrungen. Wird sie
getanzt, dann handelt es sich um einen Taranto.
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Inhalt:
Die Ursprünge
Der Aufbau
Cante Aflamenco
Petenera
Guajira
Fandango
Cante
Flamenco
Alegrias
Alborea
Buleria
Tangos
Tiento
Tanguillos
Cante Jondo
Taranta
Soléa
Siguiriya
Tona mit Martinete, Saeta und
Debla
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