... nur Payos”, die Nicht-Gitanos, von denen sie verachtet und verstoßen wurden.

Die Gitanos wurden von der andalusischen Bevölkerung immer weiter in die kargen, lebensfeindlichen Gebirgsregionen Andalusiens gedrängt, wo sie gezwungen waren, ihr Leben überwiegend durch Mundraub und durch Schmuggel zu unterhalten. Obwohl - oder vielleicht gerade weil - diese katastrophalen Lebensumstände den Nährboden für den Flamenco bildeten, war er niemals einseitig: In ihm pulsierte die Wut, die Trauer und die Verzweiflung ebenso wie die Leidenschaft, die Lebensfreude und die Hoffnung einer verschworenen Gemeinschaft. In ihm fließt das Leben der Gitanos in all seinen Facetten.

Mitte des 18. Jahrhunderts übersprang der Duende, der Geist des Flamencos, die Grenzen zu den Payos. Insbesondere die Söhne reicher andalusischer Gutsbesitzer entdeckten den Flamenco und luden zu kleinen Zirkeln interessierter Künstler und Flamencoliebhaber (Aficionados) ein. In diesen “Juergas” ...

Inhalt:

Ursprung

Ursprung Fortsetung

Die Verbreitung

Die Emotion

Spanische Tänzerin

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